dc3500

Eingebaute Zukunft

Das Herzstück der DC 3500 ist eine schnelle Linux-basierte Rechnereinheit mit großer Speicherkapazität und offenen Schnittstellen. Neben den Vorteilen, die ein leicht zu wartendes Standard-Betriebssystem ohnehin mit sich bringt, ist dies ein Aspekt, der für unterschiedliche Partner in der Zukunft besonders interessant sein wird.

Denn: Im Brandschutz zeichnet sich ein Trend ab, sämtliche Gewerke anzubinden und Teilbereiche nicht mehr länger isoliert zu betrachten. Die Lösung ist für den Einsatz in größeren Gebäuden skalierbar, durch die intelligenten, übersichtlich zu bedienenden Steuerungsfunktionen besonders zukunftssicher und dabei trotz aller technischen Raffinesse leicht zu installieren. Dafür sorgt unter anderem ein intuitives Bedienfeld mit großem, farbigen Touchscreen, zusätzlichen Funktionen und ergonomisch durchdacht.

 

 

Hardware

  • Verschiedene Gehäuse SL, ML, E
  • Farb- Touchscreen
  • CON-X Verschaltung
  • Bis zu 15 Loops

Software

  • Konfigurationstool
  • Programmiersoftware dpt mit integrierter Normen- und Plausibilitätsprüfung
  • GLT Schnittstelle
  • Update via dpt

Das Redundanzkonzept

Im Rahmen der Entwicklung haben wir neue Start-Up-Prozeduren für die Software der Brandmeldezentrale programmiert. Ziel war es, die Anlage maximal resistent gegen Störeinflüsse zu machen.

Bei externen Störeinflüssen, die auch in der EN 54 geprüft werden, muss die Anlage dabei u.a. in der Lage sein, aus einem undefinierten Zustand einen definierten Zustand zu erreichen.

Das neu implementierte Start-Up erfolgt nun logischer und auf Basis der im Speicher vorhandenen Daten. Dieser Prozess optimiert die DC 3500 für Einsatzbedingungen unter starken  Störeinflüssen. Alle Baugruppen der DC 3500 sind durch zwei zusätzliche Leitungen „Notpfade für Alarm und Störung“ miteinander verbunden. 

Fallen Baugruppen fehlerbedingt aus, können von der DC 3500 in diesem Zustand alle EN54-2 relevanten Sammelanzeigen und Sammelmeldungen bereitgestellt und weitergeleitet werden.

Im Embedded-PC befinden sich zwei getrennte Linuxsysteme (Betriebsystem + Anwendungen), von denen ein Linux-System gestartet wird. Der Embedded-PC verfügt über eine separate Watchdog-Einheit, die durch das aktive Linuxsystem getriggert werden muss. Kommt es zu einem Fehler und die Watchdogeinheit wird nicht bedient, erfolgt ein Reboot des Embedded-PC.

Überwachungsfläche

Jede Ringkarte verfügt über maximal 126 Teilnehmer. Es wird davon ausgegangen, dass die Planung der Anlage so erfolgt, dass die Überwachungsfläche bei jeder Ringkarte <= 3.000 m² ist. 

Damit lassen sich nach DIN VDE 0833-2 Anlagen mit mehr als 512 Meldern und einem Sicherungsbereich von bis zu 48.000m² ohne zusätzliche BMZ-Hardware einfach realisieren.

Lückenlose Dokumentation

Die Norm DIN VDE 0833-1 schreibt vor, dass der Errichter einer BMZ dem Betreiber ein Betriebsbuch auszuhändigen hat. In diesem wird auf Themen wie Inspektion, Wartung, Instandhaltung und Aufbewahrung hingewiesen. Sämtliche Betriebsereignisse sind im Betriebsbuch schriftlich festzuhalten. Für Ereignisse, die keine Angabe zu Ursache und Urheber erfordern, ist ein anlagegeeigneter Ereignisspeicher ausreichend.

Unser Verständnis von Dokumentation geht jedoch weiter als nur ausreichend. Der Ereignisspeicher unseresSystems DC 3500 steht für eine lückenlose Dokumentation aller Betriebsereignisse. Alle Ereignisse werden automatisch und mit Zeitstempel erfasst. Somit wird ein „Elektronisches Betriebsbuch“ generiert.*

Die Möglichkeit nach Spalten oder Ereignis zu filtern, ermöglicht zudem ein einfaches Handling. Dazu trägtauch die Darstellung im Klartext und die Anzeige der auf ein Ereignis folgenden Aktion bei. Dies erspart Zeit bei der Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung, sowie bei der Fehlersuche. Alle dokumentierten Ereignisse können sowohl gefiltert als auch ungefiltert, als Excel-Datei ausgespielt oder im PDF-Format abgespeichert werden. 

Anzeige- und Bedienfeld

Immer wissen was los ist - auch wenn sich die BMZ an einem an einem anderen Ort befindet.

Das abgesetzte Anzeige- und Bedienfeld übernimmt die Darstellung und Steuerung der Brandmelderzentralen des Typs DC 3500.

Die gesamte Front der Brandmelderzentrale DC 3500 mit Display und LEDs inklusive der Frontbeschriftung ist nachgebildet und bietet eine übersichtliche Anzeige und Darstellung der Zustände des Brandmeldesystemsnach EN 54-2. Über den 7“ Touch-Screen Monitor ist eine einfache und intuitive Bedienung und Steuerung der DC 3500 gewährleistet.Mittels Power over Ethernet (PoE) wird das Bedienfeld aus der DC 3500 heraus mit Energie gespeist. Das RCP3500 hat einen geringen Stromverbrauch, der bei maximal 7 Watt liegt.

Informationsservice

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